Sparkling Gossip
~Erlöst~

Ich sitze in meinem Zimmer. In mir wächst der Hass. Hass auf ihn. Er hat mich seiner Untertan gemacht, zu seiner Sklavin. Solange ich seine Wünsche erfülle ist er gnädig mit mir. Doch wehe, ich erhebe mich gegen ihn und verweigere! Einst liebte ich diesen Mann, doch nun ist alles anders. Er ist nicht mehr der zärtliche Mann von damals. Er schlägt und peinigt mich. Ich ließ mir alles gefallen, denn ich dachte, er liebte mich. Doch jetzt weiß ich es besser. Sollte er mich einst geliebt haben, dann meinen Körper. Er zwingt mich regelrecht zum Liebesspiel mit ihm und drängt mir seine Wünsche auf. Und wenn ich nicht tue, was er verlangt, nimmt er es sich mit Gewalt. Ich bin seine Sklavin, mit der er alles machen kann, was er will. Doch ab heute wird alles anders. Heute werde ich meinen stillen Aufstand zur lauten Schlacht verwandeln. Heute hole ich mir meine Rechte zurück. Mein Aufstand begann vor einigen Wochen, als ich diesen anderen Mann kennen lernte. Er zeigte mir wahre Liebe und gab mir die Kraft mich gegen meinen Mann zu erheben. Ich liebe diesen anderen Mann mehr als mein Leben also habe ich nicht den Preis gescheut, den ich zahlen musste, als er mir diese Kraft gab. "Salina!", ruft mein Mann. Ich weiß, was er will und ich weiß auch, was er tun wird, wenn ich nicht komme. Also gehe ich zu ihm. Er liegt breit grinsend in seinem Bett. Ich hasse dieses schmutzige Grinsen, genauso wie ich diesen Mann hasse, der dort im Bett liegt. Er befiehlt mir, mich zu ihm zu legen. Ich tue, wie mir geheißen und lasse alles über mich ergehen, doch ich weiß, es wird das letzte Mal sein. Irgendwann sitze ich auf ihm. Ich weiß, wenn ich jetzt die Chance nicht nutze, werde ich nie frei sein. Er versucht, mich auf den Rücken zu drehen, doch ich drücke ihn zu Boden. Er sieht mich erst verständnislos an, doch dann wird er wütend. Er versucht mich von sich zu stürzen, setzt all seine Kraft ein, doch ich bin stärker als er. Ich lache und blecke die Zähne. Er verzerrt sein Gesicht vor Angst. Was er sieht ist neu für ihn. Er starrt wie gebannt auf meine Eckzähne, die unnatürlich lang sind. Er versucht erneut, mich von sich zu stoßen. Es bleibt erfolglos. "Nein", flüstere ich. "Jetzt ist es Zeit, mein Spiel zu spielen!" Ich beginne, mit meinem Becken zu kreisen. Dabei küsse und liebkose ich seinen Hals. Ich beiße immer wieder spielerisch hinein. Das Blut läuft aus den Bisswunden. Auf dem höchsten Punkt der Lust vergrabe ich meine Zähne endgültig in seinem Hals, direkt in seine Hauptschlagader. Das Blut läuft mir entgegen. Genüsslich sauge ich an der Wunde. Ich merke, wie er versucht, mich von ihm weg zu drücken, doch er wird immer schwächer, je mehr Blut ich aus ihm sauge. Der Blutstrom, der mir entgegen kommt, wird schwächer. Auch seine Abwehrversuche ersterben. Irgendwann habe ich all sein Blut aus ihm heraus gesaugt und sein Körper ist nur noch eine blutleere, tote Hülle. Ich stehe auf und ziehe mein langes schwarzes Kleid an. Dann gehe ich aus der Wohnung und lasse die Leiche einfach liegen. Ich stehe auf der Straße und sehe mich um. Plötzlich tritt die Gestalt eines Mannes hinter einem Baum hervor. Er trägt einen langen schwarzen Mantel und hat langes, schwarzes Haar. Das ist er, dieser andere Mann. Ich gehe zu ihm hinüber. Er lächelt. Seine langen Eckzähne funkeln im Mondschein. Wir küssen uns leidenschaftlich. Dann gehen wir gemeinsam in die Nacht. Die Dunkelheit. Die Freiheit.

Ende
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